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von Cottbus durch den Spreewald und entlang dem Oder-Radweg nach Usedom
Tour und Text von Klaus Tscherpel Informationen zum und Radtouren vom Autor

Detailliertere Tourenbeschreibung und Radreisebericht

1.Tag:
Unsere Reise startete mit einer Zugfahrt von Hofheim über Frankfurt, Hannover, Berlin, Frankfurt a.d.Oder nach Peitz Ost.
Es war eigentlich geplant in Cottbus anzukommen, aber wegen Gleisbauarbeiten sind wir direkt nach Peitz gefahren. Dort angekommen bezogen wir erst einmal unser Zimmer, das sehr geräumig und sauber war und eine tolle Lage an der Peitzer Teichlandschaft hatte.
Das Frühstück war auch sehr lecker und wir bekamen noch Proviant für unterwegs mit.

2.Tag:
Bei dichter Bewölkung und leichtem Nieselregen mit sehr viel Nordwestwind ging es los.
Die Umstellung wieder mit Gepäck zu fahren ist erstmal gewöhnungsbedürftig und dann kam auch noch der Wind dazu.
In Burg haben wir uns den Bismarckturm angeschaut und nach einer kurzen Kaffeepause sind wir die alte Eisenbahnstrecke, die jetzt ein Radweg ist, noch ein Stück entlang gefahren und zum Burg-Hafen gegangen.
Von dort ging es direkt nach Lübbenau. Nach Burg fängt der Spreewald erst so richtig an: Dichter Wald und ein schöner Radweg mit sehr viel Brücken, die an Venedig erinnern.
Direkt unter den kleinen romantischen gebogenen Holzbrücken, die man sehr häufig überqueren muss, schippern die Spreewaldkanus darunter hindurch.
Am frühen Nachmittag kamen wir in der Pension Kuhn an, die direkt an der Spree lag. Hier übernachteten wir drei Tage lang.
Dieses Quartier ist nicht zu empfehlen, da das Zimmer altmodisch, unsauber und unbehaglich war, und uns der Hausverwalter lauthals anbrüllte, weil wir ihn per Handy mitgeteilt hatten, dass wir angekommen sind, da wir die Klingel nicht fanden.
Nach dem Duschen, einem kurzen ausruhen und auspacken unserer Sachen, verlangte der Vermieter auch noch von uns sofort umzuziehen, da eine Familie mit Kind das große Zimmer benötigen würde. Obwohl wir schon ausgepackt haben und geduscht und auf den Betten lagen.
Unmöglich, spätestens da hätten wir gehen sollen.
Am Morgen die nächste Ernüchterung: Das Frühstück! Es bestand aus 2 kleinen Scheiben Salami, 2 kleine trockene Scheiben Käse und Brötchen. Dazu gab es noch eine Marmelade die eher Apelsaft ähnelte und Bodensehkaffee.
Wir beschwerten uns natürlich auch in der Touristikinfo, aber es war in Lübbenau leider schon alles ausgebucht.
Der Vermieter weigerte sich uns eine Gästekarte auszustellen, weil er sonst gar nichts verdiene würde und wollte unbedingt das wir die Kanutour in seinem ollen Boot mitmachen. (Das taten wir nicht!)
So etwas haben wir in dieser Form noch nicht erlebt!

3. Tag:
Es gab auch schönes in Lübbenau! Der schöne Bootshafen die Altstadt und Spreewald. Und natürlich eine sehr schöne Kanutour durch den unendlichen Spreewald, einfach toll.

Spreewald in Lübbenau Rastplatz im Spreewald
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4. Tag:
Wir radelten von Lübbenau nach Bobitz und besichtigten eine Abfüllanlage von Spreewaldgurken, es war sehr interessant und man bekam einen Einblick in die Lebensmittelherstellung und in die Verarbeitungsgänge bei gleichzeitiger Erklärung.
Zum Schluss bekamen wir natürlich Kostproben mit Werksverkauf.
Danach radelten wir zu den Gurkenfeldern bei Raddusch, wo die Ernte in vollem Gange war.
Die Radtour führte uns weiter über Leipe - Lehde zurück nach Lübbenau, was sehr sehenswert war.
Der Radweg ist befestigt und gut zu fahren, aber die Beschilderung ist manchmal sehr verwirrend und die Kilometer-Angaben auf den Schildern sind eig height=entlich nach einiger Zeit nur noch zum schmunzeln.

Gurkenfeld bei Raddusch
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5. Tag:
Wir sind nicht wie geplant von Lübbenau den Spreeradweg weiter, sondern auf dem Gurkenradweg nach Lübben.
Dieser Weg ist ein kleines Stück kürzer und man fährt auf befestigtem Untergrund. Wir fuhren weiter über den Hafen in Lübben zurück auf den Spreeradweg in Richtung Schlepzig, Neuendorf, Alt-Schadow und nach Trebatsch.
Der Vermieter entschuldigte sich das er uns nicht aufnehmen könne wegen besonderen Umständen. Er hat uns jedoch wegen der Vorbuchung ein anderes Quartier vermittelt.
Es war eine schöne Gaststätte mit etwa gleichem Preis, toller Lage direkt an der Spree mit eigenem Hafen und Strand, sowie einer großen Liegewiese.
Es gab ein sehr gutes Frühstück am Morgen. Trebatsch ist ein kleiner schöner Ort unweit vom Schwielochsee. Alles in allem: Zimmer gut, Frühstück sehr gut, Lage und Freundlichkeit topp!

6. Tag:
Am Morgen bei Sonnenschein ging es zur Fähre nach Friedland.
Die kleine floßähnliche Minifähre Marke Eigenbau ist wirklich einmalig.
Der Fährmann zieht am Seil ca. 400 Meter die Fähre übers Wasser.
Toll. Achtung: Außer Montag!! R U H E T A G !!
Danach ging es über Friedland auf neuen Fahrradstraßen, meist flach durch Wald und Wiese bis nach Neuzelle. Ein sehr schöner und angenehmer Radweg.
Eine sehr schöne Stadt etwa 8 km von der Oder - Neisse Mündung entfernt. Dort hatten wir für 2 Tage eine Ferienwohnung bei einem sehr netten Vermieter gemietet.
Sie lag direkt am Radweg (Variante und Umleitung von Neissemünde), war schön altdeutsch aufgebaut und sauber.
Das Frühstück gab es auf der Terrasse und war sehr gut und preiswert.
500 Meter weiter liegt das Kloster Neuzelle.
Das muss man sich unbedingt ansehen eine schöne Außenanlage, sowie eine Klosterbrauerei runden den Besuch dann ab.
Da ich auf der Fahrt einen Gepäcktragerschaden hatte mussten wir nach Eisenhüttenstadt. Dort ist ein Fahrradhändler gegenüber dem Krankenhaus, mit Sofortservice. Währenddessen haben wir einen kleinen Stadtbummel durch die Innenstadt unternommen.

Fähre bei Friedland Das wohl schönste Kaffee der Tour
Kloster in Neuzelle Strohhaus in Neuzelle
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7. Tag:
Nach sehr gutem Frühstück auf der Terrasse und viel Sonnenschein machten wir uns auf Besichtigungstour. Ohne Gepäck geht s leichter!
Wir stiegen auf die Räder und fuhren zur Mündung. Das ist wirklich mal angenehm ohne Gepäck unterwegs zu sein.
An der Oder- Neisse Mündung sind Deichbauarbeiten, so dass eine weiträumige Umleitung ausgeschildert ist. (Falls man jedoch abkürzen will, im Kaffee nachfragen.)
Trotzdem kann man am Radweg zum Strand und sich die Verschmelzung der Flüsse anschauen.
Das sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Die Neisse bietet eine tolle Landschaft mit vielen Vogelarten und Biotopen.
Ein kleines Kaffee direkt dort lädt natürlich zur Kaffeepause ein. Von dort ging es auf dem neuen Dammradweg nach Guben, eine große Stadt die in Polen über der Neisse weiter mit dem Namen Gubin verläuft.
Nach kurzem Überqueren der Brücke waren wir wenigstens einen kleinen Moment in Polen. Dort machten wir eine Rundfahrt durch die Stadt und haben etwas zu Mittag gegessen.
Bei 37 Grad ging es wieder zurück nach Neuzelle.

Oder-Neisse Mündung bei Ratzdorf bzw. Neissemünde Oder-Neisse Mündung bei Ratzdorf bzw. Neissemünde
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8. Tag:
Wegen des schlechten Plattenweges von Neuzelle an die Oder sind wir Straßen begleitend von Neuzelle nach Eisenhüttenstadt aufneuem Radweg gefahren.
An dem 1. Kreisel links bis an den Oder-Kanal dann auf dem Radweg weiter.
Nach ca. 45 km erreichten wir Frankfurt Oder, eine sehr große Industriestadt.
Am Marktplatz mitten im Zentrum staunten wir nicht schlecht, denn dort kann man noch für ca. 4 Euro zu Mittag essen.
Anschließend hat man die Möglichkeit an der Oder zu radeln, oder die Variante mit Steigung an der Bundesstrasse zu nehmen.
Wir haben die Route Straßen-begleitend mit einigen Steigungen gewählt.
Da dieser Tag ein Samstag war mussten wir unbedingt noch einen Supermarkt finden wo wir unseren Getränkevorrat auffüllen konnten.
Das Wetter war weiterhin sehr heiß. Ein Verbrauch von 5 - 6 Liter Apfelschorle am Tag ist für uns zwei bei der Hitze normal.
Nach dem Supermarkt an der Hauptstrasse in Lebus fuhren wir zurück auf den Radweg an der Oder und haben noch eine Kaffeepause am Ufer eingelegt. Dort gab es ein schönes Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen.
Der gesamte Streckenverlauf war an diesem Tag überwiegend auf geteertem Untergrund, direkt auf dem neuem Damm durch die Oderauen meist am Fluss.
Dort sind auch viele Störche zu sehen, einfach herrlich.
Nach 73 km haben wir endlich Reitwein erreicht.
Es liegt nicht direkt am Oderradweg sondern ca. 3 km davon entfernt.
Ein sehr schöner kleiner Ort mit einer Kirchenruine und einem Heiratsmarkt. Dort finden alljährlich Feste mit Hochzeiten statt.
Wir hatten natürlich wie alle Quartiere auch diesmal 4 Wochen vorher gebucht: Eine Pension in einer sehr schönen renovierten Fachwerkscheune, mit tollem Zimmer und Bad.
Der Vermieter empfing uns gleich mit einer kühlen Flasche Mineralwasser.
Gegen Abend besichtigten wir die Ruine und den Heiratsmarkt und gingen anschließend Abendessen.
Am Morgen gab es ein spätes aber sehr gutes Frühstück mit anderen Radlern im Garten. Da redet man sich gerne fest.
Alles in allem: Zimmer und Frühstück Top.

Oder, Grenzfluss Deutschland - Polen
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9. Tag:
Diese Etappe verlief auch wie am Vortag immer an der Oder durch schöne Landschaften auf dem geteertem Dammradweg.
Diese Region ist nur dünn besiedelt und man sollte vorher schon wissen wo man Pausen wie z.B. Mittagessen einlegt.
Dies haben wir nach genau 50 km im alten Zollhaus, direkt am Radweg gelegener Gaststätte, auch getan. Dort haben wir viele Radfahrer, die wir in der letzten Zeit kennen gelernt haben, wieder gesehen.
Nach längeren Gesprächen und gutem Essen setzten wir unsere Fahrt fort. In Hohenwutzen bogen wir von der Oder ab und folgten im weiteren Verlauf der alten Oder nach Oderberg.
Dieser Radweg ist eine Katastrophe. Eigentlich kann man 3 km nur Schritttempo fahren.
Angekommen in Oderberg bei fast 40 grad waren wir so ziemlich Platt.
Unser Quartier war ein Naturfreundehaus. Wir waren die einzigen Gäste. Es war sehr schön und sauber, trotz der 4-wöchigen Vorbuchung war in der dünn besiedelten Gegend kein anderes Zimmer am Radweg zu finden.
Es war sauber und ordentlich eingerichtet, der Vermieter war sehr nett, und es gab ein gutes Frühstück.
Er fängt aus dem Umkreis alle Radfahrer ohne Quartier auf, wie er sagt.
Am Abend sind wir zum 3 km entfernten Hafen gefahren weil dort ein schönes Lokal am Wasser ist.
Man sollte sich auch das Schiffshebewerk, das die Schiffe 37 Meter in die Höhe hebt, um in den Kanal nach Berlin zu gelangen, unbedingt anschauen. Leider haben wir es nicht gesehen.

10. Tag:
Nach der schlechten Wegstrecke von Oderberg ging es zurück auf den Damm, weiter auf gutem Untergrund und an der in etwa gleichen Landschaft wie in den letzten beiden Tagen, dann weiter bis nach Schwedt.
In den vergangenen Tagen begegneten wir immer wieder den deutschen Zollfahrzeugen, auch auf dem Radweg. Teilweise sogar mit Videokamera versteckt hinter Büschen. Uns ließen sie in Ruhe.
Bei Lonow mussten wir wegen Deichbauarbeiten am begleitenden Oderkanalradweg weiterfahren. Wir sind nicht der ausgeschilderten Umleitung gefolgt, sondern ein großes Stück neuen Dammradweg weiter bis zur Baustelle hin geradelt.
Danach führte uns der Weg nach Stolpe.
Nach Mittagessen ging es bis ans nächste Tagesziel nach Gartz.
Dort wohnten wir direkt am Radweg in einer netten Pension, direkt an der alten Stadtmauer. Das Zimmer war OK, Gartenbenutzung ist möglich und das Frühstück war gut. Nach kurzem Spaziergang und großem Getränkeeinkauf klang der Tag am Abend beim Essen im Garten aus.

11 Tag:
Hinter Gartz verabschieden wir uns von der Oder und fuhren nicht auf dem offiziellen Radweg weiter, sondern die Variante über die Salvey-Mühle.
Es gibt zwar vereinzelt Steigungen, aber die sind eher harmlos. Dafür kann direkt am Radweg eine wunderschöne alte Mühle, in der sich ein Museum befindet, besichtigt werden. Es lohnt sich!
Bei Tantow treffen die Radwege wieder zusammen.
In Penkun, das fast mit Wasser umgeben ist, legten wir eine Kaffeepause ein. Das Mittagessen im Restaurant viel aus, weil in den nachfolgenden Dörfern weder Gasthaus noch irgendein Geschäft zu finden war.
Da wir Proviant dabei hatten rasteten wir in Ramin, dort gab es einen schönen Fahrradrastplatz.
Am frühen Nachmittag und erneuter Hitze waren wir in Löcknitz.
Unsere Pension lag am Stadtrand und war sehr schön. Die Vermieter waren auch nett, und das Frühstück gut, nur mit den Restaurants ist es dort schwierig. Eines war schmuddelig und die anderen geschlossen.
Zum Glück gab es eine kleine Pizzeria.
Denn nicht nur das Essen war gut, sondern auch die Tipps des "süssen" Pizzabäckers.

Salvey-Mühle 3
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12. Tag:
Er hatte uns einen völlig anderen und vor allem schattigen Weg nach Ückermünde empfohlen.
Bei der Hitze war es wirklich ein guter Tipp. Wir sind nicht wie im Bikelineheft beschrieben über Plöwen und Blankensee gefahren, sondern eine ganz ruhige Nebenstrasse über Rothenklemenow.
Es war kaum ein Auto zu sehen.
Wir sind meist im Wald gefahren. Bei der Glashütte vereinigten sich die Wege wieder. Kurz danach waren wir schon bald am Haff.
Dort steht ein schöner Aussichtsturm, von dem man einen weiten Blick ins Haff hatte.
Nach einer weiteren Kaffeepause in einem kleinen Ort war es dann nicht mehr weit bis nach Ückermünde.
Dort führte uns der Radweg am großen Haffstrandbad, sowie dem tollen Hafen, vorbei ins Zentrum. Haben in einem Restaurant direkt am Hafen gut und preiswert gegessen.
Später fuhren wir zu unserem letzten Quartier, auch direkt am Radweg etwas außerhalb am Stadtrand. Gott sei Dank haben wir vorgebucht, denn es war weit und breit alles ausgebucht.
Unser Zimmer war in einer neu eröffneten Pension mit zur Zeit 6 Zimmern im Standard von einem 4 Sterne Hotel. Das Zimmer war natürlich neu eingerichtet und auch wirklich optimal. Die Vermieter sind sehr nett.
Nur der XXL - Hund machte uns manchmal etwas Angst.

Stettiner Haff bei Ückermünde Stettiner Haff bei Ückermünde
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13. Tag:
Nach einem 5 Sterne Frühstücksbuffet vom aller feinstem (es fehlte eigentlich nur Schampuss!) ging es wieder auf die Räder.
Ohne Gepäck, das für 3 Nächte im Zimmer blieb, radelten wir zur Fähre nach Usedom. Das erspart zwar Zeit und ca. 31 km Weg, aber ein Rheinländer, der die Fähre betreibt, langt ganz schön zu!
Für ca. 400 Meter Überfahrt verlangt er mit seinem Minibötchen für 2 Personen und 2 Fahrräder 15 Euro!
Auf sehr schlechter Wegstrecke auf Usedom geht es fast nur im Schritttempo weiter. In Usedom angekommen gab es nicht soviel schönes und es war kaum was los. Da die Seebäder völlig überlaufen waren (man warnte uns rechtzeitig) fuhren wir erst gar nicht dort hin und haben uns lieber mit langer Rast im Naturschutzgebiet mit Aussichtsturm ca. 2 km vor der Fähre aufgehalten und sind danach zurück zum Quartier.
Am Nachmittag sind wir in Haff baden gegangen. Abendessen gab es im Fischlokal am Hafen.

Radweg zur Fähre Naturschutzgebiet vor Usedom
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14 Tag:
Eigentlich wollten wir an diesem Tag nach Stettin, aber man kann nur mit dem Schiff oder Bus am Dienstag dort hin gelangen.
Die Haffrundfahrt auf einer ollen Barkasse kann man sich eigentlich ersparen. Man sieht bei der kurzen Rundfahrt nicht viel.
Nachmittags gingen wir wieder baden im Haff bei über 30 Grad!
Mensch der Wettergott meint es in diesem Jahr wieder sehr sehr gut mit uns. Wie bei den Touren der vergangenen Jahre. Wenn wir aufs Radl steigen wird es heiß!
Das Wasser im Haff hatte eine Temperatur von 23,5C. (kein Salzwasser, aber Verhältnisse wie am Meer mit Wellen und feinem Sandstrand).
Es war ein großes und schönes Haffbad und man kann im Wasser ca. 80 Meter weit rein laufen und stehen. Es ist nur am Nachmittag windig.

Strandbad in Ückermünde Strandbad in Ückermünde
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14 Tag:
Heimreise von Anklam über Kassel - Frankfurt nach Hofheim
Das es in Ückermünde keinen IC.- Anschluss gibt, mussten wir am Abreisetag schon sehr früh Frühstücken und danach 38 km radeln.
Die Super -Hausverwalter! Machten uns ein Klasse Frühstück schon um 6.00 Uhr (nur für uns !).
Ein Lunchpaket für den Zug gab es auch noch, echt stark!
Es nieselte leicht auf der Tour. Nach ca. 2 Stunden fahrt hatten wir uns noch am Marktplatz in Anklam mit Kaffee gestärkt.
Um 10.25 Uhr ging der Reisestress wieder richtig los.
Der Wagenstandsanzeiger im Bahnhof zeigte leider völlig falsch den Fahrradwagen an, also mussten wir 150 Meter rennen bis ans Ende des Zuges mit Fahrräder und Gepäck bei der Einfahrt des Zuges (nur 2 Minuten Aufenthalt!).
Zum Glück gibt es immer wieder nette Radfahrer im Zug, die die Situation sofort erkennen und spontan helfen.
In Kassel beim Umsteigen Richtung Frankfurt war es dann wesentlich leichter.
Am späten Abend waren wir dann endlich zu Hause angekommen.

Fazit:

Ein sehr schöner Radurlaub durch die neuen Bundesländer war zu Ende.
Diese Tour plante ich bereits ca. 8 Monate im Voraus, die Radstellplätze, Reservierungen und die Tickets für die Züge, wie immer 89 Tage vor Reiseantritt.
Die Zimmer für Ückermünde und das Katastrophale in Lübbenau plante ich schon im April. Die 1x Nachtquartiere wurden ca. 4 Wochen vorher gebucht.
Ich empfehle Jedem, der eine solche Radreise plant, dies so auch zu tun, zumindest in der Hauptsaison.
Die schönsten Quartiere der Reise waren: Das erste in Peitz-Ost und das in Ückermünde. Diese zählen sogar zu den 3 Besten der letzten 6 Radtouren durch Europa.
Wir haben wieder sehr viele Landschaften, Natur pur, Flussläufe und den schönen Spreewald gesehen.
Auch die netten Radfahrer unterwegs, die wir in den ganzen Tourtagen teilweise immer wieder begegneten, machten richtig Spaß.
Ohne Panne geht es wohl leider nicht mehr. Diesmal war es ein Gepäckträgerschaden der schnell behoben war.
3 Flüsse die nahe beieinander liegen, sollte man wirklich in einer Tour verbinden.

Edeltrud und Klaus Tscherpel
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Edeltrud und Klaus Tscherpel (Europaar-er-radler) im August 2008

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