weitere Informationen zur
Radtour Ungarn von Wien nach Budapest über Neusiedler-See, Plattensee/Balaton, Pecs, Mohacs und Kecskemet
Tour und Text von F.Jürgen Gensicke Informationen zum und Radtouren vom Autor

Touren-Tagesplanung:

20 Tage ohne An- und Abreisetag
abzüglich 6 Ruhetage Unterwegs plus 3 Tage Stadtbesichtigung in Budapest
macht 11 Tage zum Radeln

Detailliertere Tourenbeschreibung:

Donnerstag, 14.06.07
Um 16:45 Uhr geht es vom Aachener Hauptbahnhof mit dem RE1 nach Köln los.
In Köln haben wir 2 Stunden Aufenthalt, da wir genügend Sicherheit für die doch stark anfällige Verbindung Aachen - Köln eingeplant haben.
Mit 100 Minuten Verspätung fuhr unser Nachtzug City-Night-Line aus dem Kälner Bahnhof raus.
Der Einstieg in den City-Night-Line gestaltet sich etwas schwierig, da sich unser Schlafwagen am Ende des Zuges und das Fahrradabteil in der Mitte befand.
Also alles so schnell wie möglich von den Rädern ab in den Wagon werfen und ich mit beiden Rädern zum Fahrradabteil gelaufen.
Das Abteil ist zwar sehr klein, aber gemütlich und gut ausgestattet. Die Betten waren schon fertig bezogen und da es so spät war wollten wir auch direkt schlafen. Das ging leider oben nicht, da die Decke Nass war. Der Zugbegleiter tauschte sie unverzüglich aus.

Freitag, 15.06.2007
Wir haben im Schlafwagen sehr gut geschlafen. Der Schlafwagen ist jedem zu empfehlen, auch wenn es etwas teurer ist.
Es gab noch im Zug ein kleines Frühstück mit Kaffee oder Tee. Am Morgen meldete sich auch der Zugchef per Durchsage, dass wir nun zweieinhalb Stunden Verspätung haben. Das war in der Gegend von Salzburg.
Beachtenswert war es dann doch, das wir mit einer Stunde und 57 Minuten Verspätung Wien erreichten - gerade drei Minuten unterhalb der Beschwerdefrist für Nachtzüge.
In Wien um 10:45Uhr angekommen machen wir uns am Bahnhof abfahrtbereit.
Wir kämpfen uns durch Wien, um Wien bei Favoriten zu verlassen. In Himberg gibt es in einer Fleischerei Mittagsgericht für 4.50Euro Suppe und Gulasch mit Brot. Prima und Lecker.
Um 15:30Uhr erreichen wir nach 49km Bruck an der Leitha. Wir beziehen das Hotel Rumpler für 55Euro mit Frühstück. Nach dem Einchecken und Frisch machen, gehen wir gegen 18:00Uhr in die Altstadt von Bruck und essen dort Eis. Zum Abend hin zog auch Bewölkung auf und der Regen lies nicht lange auf sich warten.

Samstag, 16.06.2007
Um 7:30Uhr stehen wir auf und gehen in den Frühstücksraum. Dort saß eine Busgruppe die sich so laut unterhalten hat, das wir uns kaum unterhalten konnten. Um 8:45Uhr fuhren wir dann vom Hotel los und gingen noch im örtlichen SPAR-Markt für die Fahrt einkaufen.
Das Wetter war heute Morgen bedeckt, kühl und windig. Ab etwa 10:00Uhr kam dann die Sonne raus.
In Dommerkirchen haben wir gegen 10:45Uhr in einer kleinen Gastwirtschaft Pause gemacht.
Um 12:00Uhr sind wir mit Rückenwind in Mörbisch (Grenzstadt) angekommen und kaufen dort noch was für unser Euromünzgeld ein.
Die Grenze erreichen wir in einem weiteren Kilometer.

Grenzübergang zu Ungarn
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Die Grenze ist noch, trotz Mietgliedschaft in der Europäischen Union, bewacht und ein Zöllner fragt nach den Ausweisen.
Gegen 13:00Uhr erreichen wir Sopron. Im Zentrum (Altstadt aus dem Mittelalter) gibt es ein Stadtfest. So setzen wir uns am Markt an ein Restaurant und essen Zigeunerspieß mit Letscho und Pommes Frites.
Gegen 15:00Uhr verlassen wir das Zentrum von Sopron in Richtung Ozon-Campingplatz. Nach einer kleineren Irrfahrt finden wir den Campingplatz schließen geschlossen vor. So geht es wieder zurück nach Sopron und dann weiter über die 84, um im Benachbarten Ort Balf einen Campingplatz zu suchen.
Dort sind wir dann um 17:00Uhr angekommen und finden wir einen Capstrum-Campingplatz mit Schwimmbad vor. Ich nutze das Schwimmbad um mich von der anstrengenden Fahrt abzukühlen. Leider gibt es dort Mücken.
Abends kam ein leichter Regen auf, der uns aber auch nicht aufhielt, in eine Kneipe in der Nachbarschaft ein Bier trinken zu wollen. Dabei zeigten sich schnell unsere waren Kenntnisse der ungarischen Sprache, was aber doch überraschender Weise gut klappte. Es war wohl mehr die Aufregung in einer fremden Kneipe in einem fremden Land mit einer fremden Sprache ein Bier ruck zuck zu leeren, als es die Tagesetappe daran schuld gewesen war.
Wir planen die Route nach Sarvar, aufgrund der neuen Gegebenheiten, neu.

Sonntag, 17.06.2007
Heute Nacht hatten wir mehrere Stunden Dauerregen, was aber zu den Morgenstunden hin wieder aufhörte.
Um 7:20Uhr sind wir aufgestanden und um 8:30Uhr sind wir ohne Frühstück losgefahren.
Gegen 9:30Uhr haben wir dann unser Frühstück in Fertömomak nachgeholt.
In Csapod sind wir um 11:00Uhr angekommen und haben dort Cappuccino und Apfelsaft getrunken.
Auf der Strecke sind uns die sehr weitläufigen Felder aufgefallen. Soweit man blicken konnten nur Felder! Wir sind auf unsere Fahrt durch viele kleine Ortschaften gefahren.

alter Brunnen
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In Zsedeny haben wir zu Mittag gegessen, mussten aber sehr lange nach einem Restaurant gesucht. Dies war aber sehr lecker und wir haben dafür 4400 Forint bezahlt (17.50 Euro).
Ab Csapod wurde auch Wetter wieder wärmer.
Um 15:30Uhr erreichten wir nach 65km Sarvar. Vor dem Aufsuchen des Campingplatzes versorgen wir uns noch im örtlichen Plusmarkt für das Abendessen und das Frühstück.
Dann um 16:00Uhr erreichen wir den Campingplatz direkt am Thermalbad. Hier bleiben wir zwei Tage. Der Campingplatz ist schon sehr westlich ausgerichtet: die Preise sind alle in Euro ausgeschildert. Im Campingplatzpreis ist auch der Eintritt in das Thermalbad enthalten.
So mache ich mich auf den Weg in Thermalbad während Heike waschen geht.
Das Thermalbad ist riesig: 4 Außenbecken und 3 Innenbecken, eine Riesenrutsche und jede Menge Imbissbuden.
Der Campingplatz, ein Capstrum, ist nagelneu, so dass der Zeltbereich noch nicht fertig ist. Wir mussten auf einem Seitenstreifen zelten. Das hatte auch seinen Vorteil, da hier Bäume standen und uns Schatten spendeten. Leider aber wiederum waren wir sehr nahe an einem Teich auf dem Nachbargrundstück: Frösche und Mücken hielten uns auf Trapp.
Bei dem abendlichen Spaziergang entdeckten wir dann den eigentlichen alten Campingplatz etwas weiter hinten.

Montag, 18.06.2007
Wir werden vor 7:00Uhr wachen und Frühstücken im Küchenbereich, der sehr gut ausgestattet und Stühle und Tische hatte. Um 8:45Uhr sind wir schon im Thermalbad und bleiben dort bis 11:30Uhr.
Es ziehen Wolken auf und es wird windig. Wir kombinieren den Gang zu einem empfohlenen Restaurant mit einem Spaziergang um einen Teich. Leider sind wir eineinhalb Stunden vor der Öffnungszeit da und entschließen uns in die Stadt zu gehen und dort zu essen. Nach dem Essen gehen wir in die örtliche Baumschule (Arboretum). Danach zur Erholung in ein Eiskaffee. Nach der Ortsbesichtigung gehen wir zum Campingplatz zurück und schlafen etwas. Um 18:00Uhr treibt es uns nochmal in Thermalbad: baden und rutschen ist nochmal angesagt.

Dienstag, 19.06.2007
Auch heute werden wir vor 7:00Uhr wach und stehen auf. Um 8:45Uhr sind wir abmarschbereit. Es ist schon sehr heiß.
Wir fahren die 84. Bei Kissomlyö steht dort plötzlich ein Fahrrad-Verbotschild am Straßenrand. Dies zwingt uns zu einem Umweg über Janoshaza. Dafür gibt es in Janoshaza eine Pause mit Gebäck und Limo an einer Bäckerei. Anschließend sind wir noch in ein Coop-Geschäft gegangen, um für Mittags einzukaufen.
Die Strecke ist sehr weitläufig und leicht hügelig. Die Sonne brennt auf uns herab.
Um 12:30Uhr erreichen wir nach 50km Kisgörbö. Dort haben wir unsere Mittagspause gemacht und uns erholt. Um 13:30Uhr geht es weiter.
Gegen 15:30Uhr sind wir nach 71km in Bad Heviz angekommen.

Thermalsee in Bad Heviz
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Nach einem kleinen Missverständnis mit dem Camping-Aufseher (Menschen mit einem Zelt wollen auch den billigsten Platz haben), konnten wir eine schöne Parzelle beziehen.
Der Campingplatz am Thermalsee ist bewacht und für ungarische Verhältnisse nicht gerade billig: 4500 Forint (18Euro) kostet hier die 40m2 Parzelle mit zwei Personen ohne Eintritt in den Thermalsee.
Ab 17:00Uhr war waschen und essen angesagt. Durch das warme Wasser im Kanal, der durch den Campingplatz fliest, ist es sehr heiß und schwül. Ach ja, Mücken gab es auch noch genug.
Gegen 19:30Uhr ging es dann Richtung Natur-Thermalsee und Innenstadt.
Abends gab es dann noch Bier am Restaurant des Campingplatzes.

Mittwoch, 20.06.2007
Heute Morgen stehen wir um 8:15Uhr auf und gehen zum Thermalsee. Leider kann man das Bad nicht zwischendurch verlassen, so das Heike nochmal zurück zum Zelt geht, um was zu trinken, zu lesen und Hüte zu besorgen. Im Bad waren wir dann um 11:30Uhr und hatten ein 3-Stunden Ticket für 1500Forint pro Person gekauft. Wir haben uns dann noch jeder ein Luftreifen für 400Forint geliehen, um sich besser im Wasser treiben lassen zu können.
Das Bad ist ein Natursee mit Thermalwasser. Es gibt drei Anlegestellen, wo man ins Wasser gehen kann.
Um 13:00Uhr verlassen wir das Bad Richtung Campingplatz. Am Campingplatz operieren wir gemeinsam einen Käferstich in meinem Fuß, der sich eitrig entzündet hatte.
Anschließend ging es ins Stadtzentrum was essen.
Nach einem kurzen Schläfchen auf einer Bank waren wir reif für ungarische Spezialitäten: Dobostorta, eine Schichttorte mit Sahne.
Ein kleiner Bummel durch die City schloss den Ausflug ab.
Am Campingplatz ging ich kalt duschen, da ich mir einen Sonnenbrand auf den Schultern und Oberarme beim Baden zu gezogen habe.

Donnerstag, 21.06.2007
Um 6:30Uhr werden wir wach und kommen nach einem kleinen Frühstück um 8:30Uhr los.
Der Fahrradweg zum Balaton beginnt direkt am Campingplatz und lässt mit kleinen Steigungen gut fahren.

Radweg zwischen Bad Heviz und Keszthely
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In Keszthely sehen wir das erste Mal den Balaton und machen Fotos.

Blick auf dem Balaton weiterer Blick auf dem Balaton
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Am Bahnhof erkundigen wir uns nach einer Zugverbindung von Kaposvar nach Pecs, weil wir uns erst auf der Tour im klaren geworden sind, dass die Überfahrung des Meszek-Gebirges nicht machbar sein wird. Die Auskunft war eher unbefriedigend, so dass wir uns entschließen, an einem andern Bahnhof nochmals nachzufragen.
Am Balaton gibt es einen ausgeschilderten Radweg. Den fahren wir bis Fonyod. In Balatonmariafürdö machen wir eine kurze Kaffeepause.
Nach 42km erreichen wir Fonyod. Dort am Hafen suchen wir uns eines der zahlreichen Restaurants aus. Dabei schaffe ich es, mir die rechte Ferse mit dem Pedal auf etwa 5cm aufzureißen. Heike verarztet mir die Wunde mit Pflasterspray. Das war es dann auch gewesen, mit einem Bad im Balaton. Schade eigentlich.
Die Preise hier sind deutlich höher als bisher.
Der Radweg ist als Balaton-Radweg gut ausgeschildert. Wir sind nur durch Ortschaften mit Einzelbebauung gefahren. Es gibt hier keine Hochhäuser.
Nach einer ausgiebigen Pause am Restaurant fahren wir zum Bahnhof wegen des Zugtransfers und heben im Ort Geld ab. Um 14:30Uhr geht es weiter nach Lengyeltoti. Es ist sehr heiß!
An einer wichtigen Kreuzung fehlt die komplette Ausschilderung, so dass wir etwa 5km in die falsche Richtung fahren bevor wir merken, dass wir da schon mal gefahren sind. Also zurück und Kreuzung suchen. Nur ein kleines Werbeschild zeigt den richtigen Weg an.
An der Autobahn wurde es Heike plötzlich schlecht und bekam kalt. Eine kurze Pause mit Vitalisierungsmassnahmen und kräftige Zufuhr von Wasser konnte ein wenig zur Besserung beitragen. Nach einigen Kilometer kamen wir dann an eine Tankstelle und ich besorgte Cola und Süßes für Heike. Bei Unterzuckerung, Wasserverlust durch Schwitzen und starke Körperbelastungen neigt der Körper zu einer solchen Reaktion. Gut dem, der weiß wie man dem beikommt.
In Lengyeltoti suchten wir den Campingplatz, da er zwei Kilometer außerhalb lag.
Die Anmeldung erfolgte in der Hotelrezeption und der Portier lies es sich nicht nehmen so zu tun als ob der Campingplatz gut besucht ist. Wir bekamen ein Schild für das Zelt mit der Nummer 32. Als wir denn dann den rieseigen Vor-Wende-Campingplatz betraten war da niemand. Alles relativ gut gepflegt - aber keiner da. Wofür also die 32?
Abends zog ein Gewitter über dem Balaton auf, verschonte uns aber.
Trotzdem schliefen wir wegen der Einsamkeit unruhig ein.

Freitag, 22.06.2007
Nach einer unruhigen und unberuhigenden Nacht wurden wir morgens gegen 6:30Uhr von Lärm aufgeweckt. Im Zelt vermuteten wir das die Putzfrau in den Waschräumen so einen Lärm macht (aber eine Putzfrau hatte dieser Campingplatz bestimmt schon seit Jahren nicht mehr gesehen). Als wir denn dann vorsichtig das Zelt öffneten lief dort eine Herde Ziegen mit einem Esel herum.

vereinsamter Campingplatz in Lengyeltoti Ziegenherde mit Esel auf Campingplatz in Lengyeltoti
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Leider belagerten die Ziegen den Spülbereich, so dass ich mich im Waschhaus frisch machen musste - da das aber wiederum kein Licht hatte, fiel das Waschen sparsam aus und Rasieren ganz aus. Um 8:00Uhr verlassen wir den Campingplatz um im örtlichen ABC-Markt etwas zum Frühstücken einzukaufen. Nach dem Frühstück ging es dann um 9:15Uhr los.
Die Strecke ist sehr hügelig. Hinauf geht es nur im ersten Gang. Direkt dahinter aber auch schon wieder steil bergab, um dann wieder im ersten Gang den nächsten Hügel hinauf zu fahren.
Wir merken zwei Dinge: erstens werden die Straßen schlechter und zweitens man spricht hier gar kein Deutsch mehr. Als ob der Balaton eine Grenze in Sprache und Infrastruktur darstellt.
Wir erreichen Kaposvar gegen 12:30Uhr nach 43km. Es fällt auf, dass wir dort fast keine Straße nutzen dürfen und müssen auf schlechte Fußwege ausweichen. Nach 2km finden wir das Stadtzentrum. Es ist sehr schön und gut erhalten. In Heikes Buch LonleyPlanet stand eine Hotelempfehlung, die wir aufsuchen. Mit gebrochenem Englisch vermitteln wir eine Übernachtung mit Frühstück für 10900Forint (43Euro). Wir sind deshalb in ein Hotel gegangen, damit wir am nächsten morgen schnell am Bahnhof sind, und der Campingplatz mehr als 5km außerhalb von Kaposvar ist.

Einkaufsstrasse von Kaposvar Platz in Kaposvar
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Nach dem frisch machen und duschen gehen wir zum Bahnhof und informieren uns über die Fahrt nach Pecs. Diese Infos passten ganz gut zu den Informationen die wir Fonyod erhalten haben. So kauften wir die Fahrtkarten für die Zugfahrt.
Es folgte eine Stadtbesichtigung mit Kaffee und Kuchen bis ca. 17:00Uhr. Anschließend ruhten wir uns noch was aus und gingen um 19:00Uhr ins Restaurant des Hotels essen.

Samstag, 23.06.2007
Diese Nacht sind wir im Hotel schlecht eingeschlafen, da es sehr heiß war. Wir hatten zwar vorher die Klimaanlage auf 22 Grad Celsius gestellt, aber in der Nacht wegen des Lärmpegels diese wieder ausgeschaltet.
Dann zogen auch noch drei Gewitter mit starkem Regen über uns hinweg.
Kurz vor 7:00Uhr sind wir wach geworden, haben uns frisch gemacht und sind frühstücken gegangen. Gegen 8:30Uhr verließen wir das Hotel und fuhren die paar Meter zum Bahnhof, der in Sichtweite des Hotels war.
Aufgeregt warteten wir auf dem Zug um 9:05Uhr nach Pecs, der eine Fahrradbeförderung haben sollte. Naja, jedenfalls nach Aussage aller Schalterpersonen. Denn auf dem Fahrplan war vom Fahrrad nicht mehr die Rede. Dann kam aber um 8:57Uhr der Zug, leider ohne Fahrradabteil. Das störte uns aber nicht, denn wir stellten es einfach am Ende des Wagons ab.
Die Fahrt war sehr schön und zeigte uns auch, dass die Entscheidung für den Zug sehr gut war. Pünktlich um 10:50Uhr erreichten wir Pecs. Dort suchen wir im Zentrum erst einmal die TourInform auf, um uns nach den Campingplätzen zu informieren. Die recherchierten Campingplätze am Rand des Meszek-Gebirges bzw. der im Süden der Stadt waren beide nicht mehr existent. Stadt dessen gab es einen "Familia Camping" im Osten der Stadt.
Nach drei Kilometern erreichten wir den Campingplatz, der aber den Namen eigentlich nicht verdient. Da wir keine andere Lösung fanden und nicht schon wieder in ein Hotel gehen wollten, entschieden wir uns hier zwei Tage zu bleiben. Der Platz kostet 3000Forint pro Nacht und war es wirklich nicht Wert. Nachts gab es kein Licht auf dem Platz und der Boden war sehr uneben.
Ein deutscher Urlauber auf dem Campingplatz erklärte uns einen schönen Weg in die Innenstadt ohne die Hauptstraße fahren zu müssen. Wir nutzen diesen Weg für eine erste Exkursion nach dem duschen. Die Innenstadt von Pecs ist sehr schön und zu empfehlen.
In einer Seitengasse gehen wir in einen Weinkeller, in dem man auch ein Tagesgericht bekommen kann. Unser ungarisch reicht für die Bestellung von Essen und Wein. Wir bekommen Zigeunerbraten mit Reis, Pommes und Salat. Dazu Rotwein mit Wasser. Das Essen und der Wein waren so reichlich, das wir uns auf einer Bank ausruhen müssen.
Die Stadtbesichtigung geht weiter. Gegen 16:00Uhr gibt es Kaffee mit Tiramisu und Obst bzw. Schokoeis-Bombe für Heike.
Wir fahren zu den "Arkad", ein riesiges Kaufhaus nach westlichem Stil. Wir kaufen dort für Abends und zum Frühstück ein.

Sonntag, 24.06.2007
Wir schlafen bis kurz vor 8:00Uhr. Nach der Morgentoilette und dem Frühstück fahren wir ins Zentrum. Es ist leicht bewölkt. Wir besichtigen den Dom und den Flohmarkt (Handwerkermarkt).
Um 11:30Uhr bei Sonne gönnen wir uns ein Cappuccino und ein Ginger-Ale.

Dom von Pecs größte Kirche in Pecs
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Zum Kaffee: der Kaffee in Ungarn ist für uns Westeuropäer ungenießbar. Er schmeckt wie ein zu stark gewordener Espresso. Cappuccino kann man aber gut als Kaffee-Ersatz trinken.
Im Arkad essen wir ungarisches Essen und Nachtisch. Wir hängen noch ein bisschen in der Stadt ab und radeln später nach dem Einkaufen zum Campingplatz zurück.

Montag, 25.06.2007
Um 7:00Uhr geht der Wecker und stehen sofort auf, da wir heute eine anstrengende Etappe vor uns haben. Nach dem morgendlichen Ritual sind wir um 8:45Uhr abfahrbereit. Wir nehmen die M6 Richtung Pecsvarad. Die ersten 6km ist sehr viel Verkehr los und dann kommt auch noch ein Fahrrad-Verbotsschild. Es geht aber auf der anderen Straßenseite fast parallel weiter, vor allem aber verkehrsarm. Diese Straße führt zum Glück auch nach Pecsvarad.

Radlerfreundliche Nebenstrecke von Pecs nach Pecsvarad
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Nach 15km kommen wir in Pecsvarad an und machen eine Kaffeepause in einer kleinen Bar. Bis hier war es sehr hügelig und mussten ein paar Mal im ersten Gang fahren.
Gegen 12:45Uhr mit 48km erreichen wir die Stadtgrenzen von Mohacs. Bis dahin hatten wir noch einige Hügel zu überwinden. In der Stadt Mohacs wurden wir mehr oder weniger sinnvoll über Fahrradwege geleitet. Die heftigste Fehlleistung war aber die Ausschilderung einer Klappbrücke über die Donau, wo stattdessen eine Fähre fährt und wir uns an ein Fährzeichen orientiert haben. Irgendwann haben wir dann doch die Fähre und das dortige Restaurant gegen 13:15Uhr erreicht.
Zu Mittag haben wir Fisch gegessen: Heike Fischsuppe und Jürgen Fischplatte.
Wir haben dann die Fähre um 14:30Uhr genommen, um auf die andere Donauseite zu gelangen.
Auf der anderen Seite mussten wir erst die Straßeneinfahrt suchen, um dann entlang der Deiche Flussaufwärts zu radeln.
Die ersten paar Kilometer verliefen sehr schön, dann ging es über Feldwege weiter. Als der Weg sich unvorhersehbar verzweigt, stellten wir fest, dass wir falsch gefahren sind. Wir entschieden uns, der Himmelsrichtung entsprechend, für den linken Weg.
In Dunafalva war der Campingplatz leider ein Zeltplatz, wo Menschen drauf Fußball und Handball spielten. Nach einer Cola-Pause ging es weiter nach Baja. Auf der Insel Pertöfi sollte es einen guten Campingplatz geben. Leider war auch dieser geschlossen.
Wir entschlossen uns, das Hotel auf der Insel anzusehen und haben schließlich dort eingecheckt. Wir haben es nicht bereut. Für 8500 Forint gab es ein gutes Zimmer mit Frühstück. Abends gab es dann noch Bier und Orangensaft.

Dienstag, 26.06.2007
Nach einer sehr guten Nacht sind wir um 7:30Uhr aufgestanden.
Um 8:00Uhr gab es Frühstück auf der Terrasse. Danach ging es ins Zentrum von Baja.
Baja, ein Ort umgeben von Donauarme, ist eines der Sportzentren von Ungarn. Die ganze Pertöfi-Insel besteht fast nur aus Sportmöglichkeiten, wie Fußball, Tennis und Rudern.
Die Innenstadt ist sehr stark vom Sozialismus geprägt. Hat einen schönen Stadtpark und einen großen Marktplatz. In der Fußgängerzone laden Kaffees zur Pause ein.
Wir machen einen ausgiebigen Stadtrundgang. Auch nutzen wir diesen Tag, um Karten für unsere daheimgebliebenen Lieben zu schreiben.

Mittwoch, 27.06.2007
Um 7:00Uhr sind wir aufgewacht. Kurz vor 8:00Uhr saßen wir schon am Frühstückstisch um 8:45Uhr Baja zu verlassen. Wir verlassen Baja mit Rückenwind. Eine Stunde später erreichen wir das 19km entfernte Bacsbokod und nehmen dort einen Kaffee und Tonic zu uns.
Der Weg bis Tatahaza war Prima, ebenso der Rückenwind. In Tatahaza fanden wir die eingezeichnete Straße nach Janoshalma nicht. Wir fragten einen Mann am Straßenrand nach dem Weg und dieser meinte, dass der Weg nur ein Feldweg sei und wir sollten über die M55 bis nach Melyküt und dann nach Janoshalma fahren.
Um 12:30Uhr kamen wir nach 53km in Janoshalma an und gingen in ein Restaurant essen.
Wir speisten ausgiebig bis 14:45Uhr und machten uns dann auf dem weiteren Weg.

Alternativstrecke - auch für Radler befahrbar Blick zurück über Landschaft und Strasse
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Um 15:45 Uhr erreichten wir dann nach 68km unser Tagesziel Kunferherto.
Am Campingplatz war leider kein Platzwart. Wir bauen trotzdem unser Zelt auf, da dort auch schon eine Jugendgruppe zeltete.
Nach dem Aufbau des Zeltes sind wir nochmal in den Ort gefahren und kaufen dort zum Abendessen ein.
Aufgrund der aufziehenden Wolken machen wir das Zelt für die Nacht fertig und lesen im Zelt weiter.
Nachts fängt es dann tatsächlich an zu regnen.

Donnerstag, 28.06.2007
Wir wachen mit Regen um 7:00Uhr auf und drehen uns nochmal um. Da es um 8:00Uhr noch immer regnet, beschließen wir im Regen loszufahren.
Im Ort nehmen wir noch unter Bäumen ein kleines Frühstück ein. Dann geht es auch schon im Regen los.
Bis Kiskunmajsa hat es geregnet und erst kurz vor Kiskunmajsa ziehen wir unsere Regenhosen aus.

Themalfreibad in Majsafürdö
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Am Campingplatz scheint dann wieder die Sonne. Nach dem Mittagessen und Waschen gehen wir um 15:15Uhr ins benachbarte Thermalbad (Thermalfürdö). Dort bleiben wir bis kurz vor 18:00Uhr. In dem riesigen Bad, mit mehren Außenbecken und Imbissbuden, kaufen wir uns noch ein Langos mit Sajtos (Käse).
Am örtlichen ABC-Markt kaufen wir noch was für Abends ein. Um 19:00Uhr gab es dann noch ein Konzert des örtlichen Blasorchesters, dazu Bier.

Freitag, 29.06.2007
Der Himmel ist bewölkt und es ist kühl, was uns ja nicht weiter stört, da wir ja nach dem Frühstück ins Thermalbad gingen und dort direkt ins warme Becken. An diesem Tag machten wir alle heißen Becken mehrfach durch. In einer Halle konnten wir sogar was schlafen, um uns zu erholen. Danach gab es nochmal eine Bäderrunde.
Anschließend gehen wir zum Campingplatz und lesen was.

Samstag, 30.06.2007
Um 8:45Uhr kommen wir vom Campingplatz los. Die Fahrt auf der Strasse mit der Nummer 5 war nicht so schön. Schöner dagegen war die Fahrt über die Landstraße. Auf der 54 war dann wieder sehr viel Verkehr. Um 12:15Uhr haben wir eine Pause gemacht. Nach Kecskemet ist es von hier aus auch nur noch 10km. Um 13:30Uhr erreichen wir Kecskemet und eine viertel Stunde später den Campingplatz. Der Campingplatz war von einfacher Ausstattung dafür waren wir aber fast wieder ganz alleine. Der Himmel bewölkte sich Zunehmens, so dass sich dieser auch bald öffnete und es zu regnen begann. Das Zelt hatten wir zum Glück gerade Regenfest aufgebaut. In einem nahe gelegenem COOP-Markt kauften wir für Abends ein. Die Dame an der Rezeption sagte uns schon was von einem Weinfest im Stadtzentrum, was wir nicht verpassen sollten. Als ging es ins Stadtzentrum. Die Innenstadt von Kecskemet ist sehr schön. Gut erhaltene Gebäude und Kirchen. Und das Weinfest war nicht zu übersehen. An einem Stand essen wir Langos mit Sajtos und machen danach noch einen Stadtrundgang.
Ein Kaffee und ein Tonic erfrischte uns in einem kleinen Hof.
Abends am Zelt kochen wir und trinken dazu Wein.

Sonntag, 01.07.2007
Die Nacht war ruhig und wir haben gut geschlafen. Ab 6:00Uhr stehen wir langsam auf. Der Cappuccino zum Frühstück aus dem Kaffeeautomat, war der beste Kaffee den wir in Ungarn, außerhalb von Hotels, bekommen haben. So geht es schon um 8:15Uhr los zum COOP um noch was für die Fahrt einzukaufen. Leider war der ausgerechnet heute wegen Inventur geschlossen. Im Zentrum kaufen wir dann noch Wasser, Brötchen und Aufstrich. Gegen 10:00Uhr machen wir in Ladanybene eine Kaffeepause.
Dann fahren wir weiter über eine leicht hügelige Landschaft.
In Dabas wollen wir zu Mittag essen und finden bis zum Ortsende kein Restaurant. Am Ortsende nehmen wir dann den sich gerade schließenden ABC als Einkaufsmöglichkeit gerne an. Auf einer schattigen Bank essen wir unser Mittagessen und ruhen uns aus. Dabei hatten wir einen idealen Blick auf ein Storchennest und konnten die Fütterung der Jungtiere verfolgen.
Um 13:15Uhr ging es dann weiter nach Alsonemedi. Gegen 15:00Uhr, nach einer Durchquerung eines Militärübungsgebietes, erreichten wir den Ort. Leider fanden wir den Campingplatz nicht. So fuhren wir weiter nach Dunaharaszti, dort sollen zwei Stück sein.

Ungarn mit Pferdewagen unterwegs am Strassenrand Melonen und Gemüse
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Noch vor dem Ort zeigte ein Hinweisschild auf den Campingplatz, dem wir dann folgten. Tja, was soll ich sagen: das Personal am Eingang wies uns darauf hin, das der Campingplatz überfüllt ist. Wir vermuteten wegen einer Wassersportveranstaltung am nahe gelegenen See.
Die Hoffnung stirb zuletzt, dachten wir uns und fuhren ins Zentrum, den anderen Campingplatz zu suchen. Dieser war Flussabwärts am Ortsausgang, also in genau die falsche Richtung, am Donauufer eingezeichnet. Am Ortsausgang angekommen, konnten wir auch in der Ferne keinen Campingplatz erkennen.
Nach einer kurzen Lagebesprechung einigten wir uns darauf, Richtung Budapest zu fahren und das erste Hotel bzw. den ersten Campingplatz zu nehmen. In der Ortsmitte finden wir ein kleines Hotel und fragen, ob wir hier übernachten können. Leider war es voll. Ob es denn noch andere im Ort gibt? Die seien auch schon alle voll, berichtete der Portier als Weitergabe von anderen Touristen. Also nochmal Lagebesprechung - muss doch an der Sportveranstaltung am See liegen. Wir fahren weiter Richtung Budapest und auf der Insel Csepel, nachdem wir bis hier noch keinen Campingplatz gesehen haben, entscheiden wir uns nach Budapest durchzufahren. Vorher klärten wir noch telefonisch ab, ob im Hotel auch schon einen Tag vor unserer Reservierung noch was frei ist. Frei ist genug, aber Reserviert hätten wir nicht. OK, die Hoffnung stirbt!
Wir fahren zielstrebig durch die Vororte ins Zentrum von Budapest. Abseits von Radwegen ist Budapest eher radlerfeindlig. Wir kämpfen uns durch und kommen nach 105km um 17:30Uhr am Grand Hotel Hungaria an. Wo andere mit Ihrem Ferrari angefahren kommen, kommen wir mit unseren Fahrrädern an. Bei Einchecken stellte sich dann heraus, das es sehr wohl eine Reservierung gab, aber auf meinem falsch geschriebenen Nachnamen. Das Gepäck ließen wir uns von eine Gepäckboy auf das Zimmer bringen.
Wetten, der hat noch nie soviele Fahrradgepäcktaschen transportiert?
Die Fahrräder parkten wir auf anraten in der kostenpflichtigen Garage.

Montag, 02.07.2007 bis Mittwoch, 04.07.2007
Die nächsten drei Tage machten wir diverse Ausflüge und Stadtbesichtigungen in Budapest. Zum Beispiel besuchten wir den Park Andrassy, das Burgenviertel, machten eine Bootsfahrt. Wir waren im Museum "House of Terror" und am Ludwig-Museum haben wir Kaffee und Kuchen getrunken bzw. gegessen.
Auch haben wir uns schon am Hydrofoil, dem Tragflächenboot erkundigt, wie die Schiffreise funktionieren wird.

Platz in Budapest Regierungsgebäude in Budapest Tragflächenboot im Vordergrund vor der Kettenbrücke
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Als wichtige Höhepunkte sind natürlich auch die Treffen mit Velo-Touring, Herr Antal Eperjesy, und dem Verlag Frigoria, Frau Eniko Szokoly, beides Geschäftspartner von BikeTrekking zu erwähnen.

Donnerstag, 05.07.2007
Am heutigen Tag wachten wir schon ganz nervös auf. Auf dem Schiff mussten wir schon eine Stunde vorher einchecken. So verließen wir gegen 8:00Uhr das Hotel um gegen 8:20Uhr am Kai anzukommen.
Pünktlich um 9:00Uhr setzte sich das Tragflügelboot voll besetzt und mit vier Rädern bestückt in Richtung Wien in Bewegung. Die Geschwindigkeit von fast 60km/h merkt man dann ziemlich deutlich, wenn das Schiff über Wellen "flog". Nach zwei Staustufen und einem kurzen Halt in Bratislava kamen wir relativ pünktlich in Wien an.
Dort hatten wir nun etwa vier Stunden Zeit, um zum Bahnhof zu kommen und zu Essen.
Um 20:30Uhr bezogen wir unser Quartier im City-Night-Line nach Köln.

Freitag, 06.07.2007
Ausgeruht kamen wir in Köln an. Auch auf der Nahverkehrsstrecke nach Aachen verlief alles planmäßig. Gegen 11:00Uhr kamen in Aachen an. Damit endet auch eine wunderschöne und tolle Urlaubsreise.

Fazit:

Mit ganz anderen Erwartungen als in 2002 gingen wir diesmal an die Ungarn-Radreise heran. Besser vorbeireitet, besseres und vielfaches Kartenmaterial, Internetrecherchen von Übernachtungsorten, Informationen über mögliche Zugreisen zur Streckenüberbrückung, etc.
Dazu noch ganz toll von meinem ungarischen Partner unterstütz.
Auch ausschlaggebend war, dass wir auf der westlichen Seite Ungarns geradelt sind, anstatt wie in 2002 auf der östlichen Seite. Die westliche Seite ist auf jedem Fall besser touristisch Erschlossen als sie östliche Seite. Gerade der Bereich von der österreichischen Grenze bis zum Balaton / Plattensee ist gut befahrbar und auch sprachlich unproblematisch.
Obwohl ich als Vorbereitung ein halbes Semester Ungarisch an der Volkshochschule gelernt habe, benötigte ich es kaum bis zum Balaton. Hinter dem Balaton, also weiter Richtung Osten, waren meine Grundkenntnisse der Sprache schon von Vorteil.
Auch hatten wir gesagt, dass es sobald es Probleme mit den Campingplätzen gibt wir sofort ein Hotel oder Pension aufsuchen. Im schlimmsten Fall wären wir darauf vorbereitet gewesen, vom Fahrradurlaub auf einen Hotelurlaub am Balaton umzuwechseln.
Aber wie Sie gelesen haben, ist das alles nicht eingetreten.
Ungarn-Einsteiger sollten, zum Eingewöhnen, zuerst einmal eine Balaton-Rundfahrt durchführen.

BikeTrekking.de empfiehlt folgende Literatur und Ausrüstung bei Amazon.de

  • Falk Ungarn-Karte
  • ADFC Radtourenkarte 21 Mainfranken / Tauberland
  • Der Donauradweg
  • ADFC Radtourenkarte 25 Bodensee / Schwäbische Alb
  • ADFC Radtourenkarte 24 Schwarzwald / Oberrhein

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Sie schauen sich gerade Reiseberichte zu Fahrradtouren (eintägig bis mehrwöchig) an. Mit einer Vielzahl Radtouren von verschiedenen Autoren bekommen Sie einen Einblick in die Schönheit des Reiseradelns Eine große Auswahl an Flußradtouren und Landschaftsradtouren haben wir für Sie zusammen gestellt. Für die Reiseplanung Ihrer Fahrradreise gibt es genauso eine große Auswahl, wie für die Ausrüstung (Fahrrad, Zelt, Camping). Es gibt spezielle Artikel, die sich mit dem Thema Etappenplanung und Radtourenplanung beschäftigen. In der Rubrik über Radreisen finden Sie individuelle buchbare Fahrradreisen und Gruppenradreisen. Natürlich finden Sie dort auch Fahrradreisen mit Pedelecs/E-Bikes und Rennradreisen. Eine Knowledgebase über Fahrradtechnik, zur Radtourenplanung, zu Packlisten und vieles mehr ist in der Rubrik Wissen zu finden. Informationen über das Recht rund ums Fahrrad und zu Reiseländer und runden den Informationsumfang ab.

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